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und hatte den Namen "Spital der Orciabrucke".
In der Tat Kreuzte die Via Francigena (Frankenstrasse)
die Orcia (ortlicher Fluss) dank einer alten Brucke, deren
Ruinen noch heute im Wasser zu sehen sind.
Diese Positionierung brachte der Burg, naturlich noch mehr strategische
Bedeutung. Zudem erlangte man durch Spenden ein gewisses Ansehen, was
die feudalen Nachbarn wiederum nicht so gerne sahen.
Das Spital zahlte zu seinen Gasten u.a. beruhmte Pilger wie Karl II.
von Angiò ader Papst Pius II., die in einem Stempel der Kirche
von Spedaletto verewigt wurden. Die Architektur der Burg weist eine quadratische
Planung auf: Turme in jeder Ecke, die steinerne Trager hervorstrecken
und ein Burggraben, der entlang der Begrenzungslinie verlauft. Das prachtige
Eingangstor protzt mit einem gewaltigen Wachturm, welcher zur Verteidigung
der Burg befestigt worden war.
Augenfallig sind die Neubauten gegen Ende des XV Jhdt. wie beispielsweise
der leicht hervorstehende Teil der umgebenden Mauer und die Schießscharten
der Feuerwaffen, die an vielen Stellen zu sehen sind.
Im ersten Innenhof befindet sich direkt links vom Eingangstor die gothische
Kirche des Spitals, welche eine prachtige Fassade besitzt, die mit einer
Fenster - Rosette und einem Portal mit einem Bogen im gotischen Stil
(Zwiebelschnitt) angereichert wurde. Zur rechten befindet sich eine weitere
Pforte, die mit einem steineren Wappen verziert wurde und in einen zweiten
Hof fuhrt, dem eigentlichen Herz der Festung. Von hier hatte man sowohl
Zugang zum Wachturm und als auch zum Burggraben, der der Wache als Passage
diente.
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